Rückzug.

Der ein oder andere hat es bemerkt, etwas mehr Rückzug musste her. Ich weiß nicht, wie lange ich es hier etwas privater haben möchte, ich weiß nicht wohin der Weg mich hier führt. Weiß nicht, ob ich hier noch viel schreiben werde? Vielleicht doch?

Dennoch: wer mitlesen, nachlesen, teilhaben möchte: Bitte eure Emailadresse im Kommentar, dann schalte ich frei. Und behalte mir eine eventuelle Auswahl vor.

8.

Kaum etwas könnte dich zufriedener machen als im Bett zu liegen und einzelne Federn aus dem Kopfkissen zu ziehen und damit zu spielen.

Du verstehst nicht, wieso ich bei meiner Tagescreme die silberne Schutzfolie nicht abziehe, wozu gäbe es schließlich Deckel.

Dein Parfüm ist das einzige, das ich mag.

Du bist der zuvorkommendste Mann, den ich kenne. Lässt mich grundsätzlich vorgehen, hältst die Türe auf. Du stehst auf und holst Getränke, Essen, die Fernbedienung, mein Handy etc, wenn zu faul bin um noch einmal aufzustehen. Immer.

Du tust dich schwer damit, Entscheidungen zu treffen.

Du siehst so gut aus.

Es gibt keine fabelhafteren Vampirzähne als die deinen und du darfst sie mir gerne jedes Mal aufs Neue zeigen.

Du hast eine krumme Nase.

Du gibst einem Schinken einen Namen. Hallo Franz!

Das Philipp Poisel-Konzert mit dir war so unglaublich schön.

Fußball ist dein Leben.

Fußball kotzt mich manchmal  so richtig an.

Ich kenne niemanden, der dich nicht mag.

Ich bin Teil deiner Familie, genauso wie du Teil meiner Familie bist!

Daduun, du hast den süßesten Neffen auf der Welt!

Unsere Burger sind die Besten!

Du bist noch lange nicht erwachsen.

Du wirst ein wundervoller Vater für unsere Kinder sein.

Du duschst mindestens 2 Mal am Tag.

Ich liebe deinen 3 Tage-Bart!

Du kannst alles tragen. Und du hast einen sehr guten Modegeschmack.

Du bist ein Frauenmensch. Ein Frauenfreund. Alle Mädchen mögen dich und himmeln dich ein bisschen an.

Schwarz ist deine Lieblingsfarbe. Du magst es auch am Liebsten, wenn ich schwarz trage.

Dir ist nie kalt. Nie.

Du hasst den Sommer und die Hitze.

Peter Zwegat heißt bei dir Egon.

Du hast einen tollen Musikgeschmack und eine Schwäche für Bands, die keiner kennt. Und du wirst grantig, wenn “deine” Bands dann plötzlich massentauglich werden.

Du nennst mich Engel. Auch wenn ich zickig bin.

Du bist der Schatz, Dicki, Tigerlilli oder Peter.

Du isst den ganzen Tag nichts, abends dann Portionen für 5 Leute.

Du machst mich manchmal wahnsinnig.

Du machst mich glücklich.

 

Morgen 8 Jahre. Ich liebe dich 1 2 3!

Ankommen.

twitter1Das beschreibt meine momentane Situation wohl sehr treffend. Das Ankommen, das Zuhausefühlen beschäftigt mich doch sehr. Die Wohnung in der neuen Stadt wird immer wohnlicher, doch die persönlichen Akzente fehlen einfach. Das meiste ist neu, die geliebten Möbelstücke und Gegenstände bleiben einfach im alten Zuhause, weil sie da hingehören und ich ja auch jedes Wochenende dorthin komme. So richtig werde ich in der neuen Stadt wohl niemals ankommen. Zu sehr bin ich gedanklich jeden Tag damit beschäftigt, mich auf Freitag und das nach Hause-Fahren zu freuen.

Auch wenn ich sonst kaum Zeit finde, meinen Zukunftsgedanken Platz in meinem Kopf zu gewähren, so merke ich doch, dass sie immer da sind. Jetzt in der freien Zeit klopfen sie leise an und nehmen immer mehr Raum ein.                                   Ich kann es kaum erwarten, endlich mit dem Herzfreund zusammen zu ziehen. Diese Fernbeziehung, die wir jetzt seit einem halben Jahr führen, hinter mir zu lassen. Doch momentan ist erst ein Drittel geschafft, ein weiteres Jahr liegt vor uns. Ein weiteres Jahr alleine in der Wohnung, ohne gemeinsames Heim, ohne Kind und Familie. Bei jedem Möbel- oder Dekostück, dass ich für die Wohnung in der neuen Stadt kaufe, mache ich mir bewusst, dass dies kein rausgeschmissenes Geld ist, sondern dass sich all diese Dinge später in unserer gemeinsamen Wohnung wiederfinden werden. Doch wie gerne würde ich natürlich diese Wohnung jetzt einrichten, zu zweit beziehen, es sich gemütlich machen. Ich bin froh, dass wir momentan Sommer haben und es mich dort in der neuen Stadt so oft wie möglich nach draußen zieht. Ab Herbst, wenn die Tage kürzer werden und es früher dunkel wird, da wird der Wunsch nach Zweisamkeit und einer gemeinsamen Bleibe sicher noch viel stärker in mir wuchern.

Viel Neues in meinem Leben und doch irgendwie alles unverändert.

Neues.

Schon so lange habe ich nichts mehr geschrieben, so viel hat sich verändert, so viel ist passiert. Es geht mir gut, auch wenn ich schon manchmal mit meinem neuen Leben und der damit verbundenen Umstellung hadere. Aber es bringt alles nichts, ich muss da durch und hoffe einfach, dass die Zeit für mich, für uns spielt.

Für euch ein paar kleine Einblicke in mein neues Leben. Ich versuche, es mir so schön und gemütlich wie möglich zu machen, was aber manchmal gar nicht so einfach ist. Meine persönlichen Sachen, meine Lieblingsmöbel sind daheim, in der neuen Wohnung ist das meiste neu. Aber es wird, ich gebe mir Mühe.

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Entscheidungen II.

Ganz zu Beginn des Jahres dachte ich, 2013 wird wohl nicht mein Lieblingsjahr werden. Im Dezember musste ich eine Entscheidung treffen. Eine Entscheidung, die die nächsten zwei Jahre meines Lebens betreffen wird. Ich habe mich für meine berufliche Zukunft entschieden, für einen Umzug, für eine neue Stadt. Alleine. Keine gemeinsame Wohnung mit dem Herzfreund für die kommenden 1,5 Jahre. Fernbeziehung. Wochenendbeziehung.
Aber ich habe mich damit auch für eine gewisse Sicherheit, für ein abgeschlossenes Studium und dennoch für unsere gemeinsame Zukunft entschieden. Ich werde diese Zeit durchstehen. Es wird Rückschläge geben und mich unglaublich viel Kraft kosten, aber ich wage es. Ich wage es, weil ich hoffe, dass die Zeit schnell vergehen wird und ich am Ende dafür belohnt werde. Danach werden wir endlich zusammenziehen und ich hoffe sehr, dass wir uns danach auch bald den Herzenswunsch erfüllen werden.

Im Moment beschäftigt mich der Umzug und die neue Wohnung sehr. Ich möchte es mir dort so schön wie möglich machen. Wenn schon so weit weg, dann wenigstens hell, schön und gemütlich. Das Beste daraus machen. Leider kann ich die Wohnung natürlich nicht zu 100 Prozent so einrichten, wie ich es eigentlich gerne würde. Das ist finanziell einfach nicht möglich. Doch meine Familie unterstützt mich und so mache ich das Beste daraus. Ich werde mein Zimmer zuhause auch behalten, das heißt, dass ich nur wenige Möbel mit in die neue Wohnung nehmen werde. Eine größere Investition werde ich allerdings auf jeden Fall machen, wir kaufen nächste Woche unser erstes Sofa. Ich freue mich wie ein kleines Kind, denn es gefällt mir wirklich unglaublich gut und auch der Herzfreund, der  Einrichtungsfragen sonst durchaus neutral gegenübersteht, war sofort begeistert. Es wird eben für die nächste Zeit in meiner neuen Wohnung stehen bis es dann später Platz im Wohnzimmer unserer gemeinsamen Wohnung findet. Ich möchte ungerne nur Möbel für die nächten 1,5 Jahre kaufen, daher versuche ich so vorausschauend wie nur möglich zu planen und zu kaufen. So wenig Geld wie möglich unnötig ausgeben, sondern gezielt in die Möbel investieren, die wir dann später eben in der gemeinsamen Wohnung weiter nutzen können. Soweit der Plan.

Gestern war ich mit meinem Vater in der Wohnung, wir haben meine alte Kommode als erstes Möbelstück aufgestellt, ausgemessen und waren stundenlang bei Ikea. Nächste Woche werde ich mit meinen Großeltern wieder hinfahren, alles putzen, Möbel aufbauen und Lampen befestigen.

wohnung

Ich mache das Beste daraus. Für mich. Für uns.

Adventskalender.

Solange es hier noch keine Kinder gibt bekommt eben der Herzfreund wie jedes Jahr auch in diesem Jahr einen Adventskalender von mir. Dieses Mal wollte ich mal wieder kleine Päckchen für ihn schnüren, gefüllt mit allerhand Kleinigkeiten, mit denen man ihm eine Freude machen kann. Verliebt in das wunderschöne Sternengeschenkpapier war die Verpackung schnell klar. Eigentlich hatte ich noch Zahlenaufkleber bestellt, mich dann aber spontan umentschieden und aus schwarzem Tonkarton 24 Sterne ausgeschnitten und mit weißem Gelstift nummeriert. Da einige Päckchen zum Aufhängen leider zu schwer sind habe ich alles in einen Korb gefüllt, den ich eigentlich noch mit Tannenzweigen dekorieren wollte. Leider verschusselt, jetzt ist es zu spät.

Als Inspiration für euch, falls ihr im nächsten Jahr auch wieder auf Ideensuche seid,  und als Erinnerung für mich schreibe ich mal auf, was in den Päckchen drin ist:

  1. Eine geräucherte spanische Salami aus dem Urlaub, die der Herzfreund so gerne isst.
  2. Das schönste Photo, das es vom Herzfreund und dem Neffen gibt: Sie schaukeln beide nebeneinander und strecken sich die Hände entgegen. ♥
  3. Glühweinbonbons und einen Gutschein für einen Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt.
  4. Rubbellos Nr. 1 mit Glückscent zum Freirubbeln.
  5. Ein Lederarmband.
  6. Ein Photo von uns beiden mit einem Textausschnitt von Philipp Poisel.
  7. Eine Packung Lebkuchengewürz und einen Gutschein für gemeinsames Lebkuchenbacken.
  8. Eine Packung spanische, eklig süße Mentos, weil er Mentos liebt.
  9. Seine Gesichtscreme.
  10. Einen – durchaus hässlicher – Weihnachtsbaumanhänger in Form eines Hamburgers, weil wir so gerne selbstgemachte Burger essen.
  11. Das Programmheft vom Kinderkino und einen Gutschein dafür.
  12. Rubbellos Nr. 2 mit Glückscent zum Freirubbeln.
  13. Seine Lieblingskaugummis.
  14. Massageöl und einen Gutschein für eine Massage.
  15. Ein Sparschwein mit Hammer zum Zerschlagen, weil er Unmengen an Kleingeld besitzt.
  16. 2 Packungen Paradiescreme Vanille, isst er unglaublich gerne.
  17. Ein kleiner Schlüsselanhänger mit echten Gewürzen (Pfeffer, Salz, Curry, Paprika), weil uns beim Kochen manchmal in die Haare kriegen, weil er gerne sehr stark würzt. ;)
  18. Ein Stück von der Fernsehzeitschrift und einen Gutschein dafür, dass er einen Abend lang das Fernsehprogramm bestimmen darf. Ich bin da sonst etwas herrisch, hüstel.
  19. Rubbellos Nr. 3 mit Glückscent zum Freirubbeln.
  20. Saure Bohnen, seine Lieblingssüßigkeit.
  21. Ein Duschgel mit Photo von mir, kann man seit Neuestem bei DM machen lassen.
  22. Einen Gutschein für das Naturkundemuseum.
  23. Eine Postkarte mit dem Text “Gutschein für weiße Weihnachten”, weil er Schnee liebt und wir dann ja vielleicht weiße Weihnachten bekommen.
  24. Eine Kassette von Bibi und Tina mit einer Weihnachtsfolge. Und ja, er ist 26 Jahre alt und liebt Kinderkassetten.

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